- abstract

- fazit
- bewertung sapos vs rtk2go fertig
This commit is contained in:
2024-08-18 20:52:44 +02:00
parent a78b47c105
commit 2a12ef457d
6 changed files with 34 additions and 15 deletions
+6 -6
View File
@@ -86,15 +86,15 @@
\subsection{Vergleich der Korrekturdatenqualität durch Nutzung von Sapos}
Im Folgenden sollen die Positionsbestimmungen des GNSS-Moduls mit unterschiedlichen Quellen für die Korrekturdaten verglichen werden. Es werden wie im Abschnitt zuvor die eigene Referenzstation und der Sapos Dienst in Anspruch genommen.
\par
Für diese Tests wurde das GNSS-Modul von dem Rover entfernt und wird über den Computer mit dem \texttt{u-center} Programm gesteuert. Dies ermöglicht eine bessere Auswertung und ein komfortableres Wechseln des Casters, da das u-center ebenfalls einen Ntrip-Client implementiert hat. Zusätzlich kann in der Oberfläche mit einem Klick ein Kaltstart oder Resets des Moduls ausgelöst werden. Dies wird zwischen jedem Messdurchgang ausgeführt.
Für diese Tests wurde das GNSS-Modul von dem Rover entfernt und wird über den Computer mit dem \texttt{u-center} Programm gesteuert. Dies ermöglicht eine bessere Auswertung und ein komfortableres Wechseln des Casters, da das u-center ebenfalls einen Ntrip-Client implementiert hat. Zusätzlich kann in der Oberfläche mit einem Klick ein Kaltstart oder Reset des Moduls ausgelöst werden. Dies wird zwischen jedem Messdurchgang ausgeführt.
\par
Es werden Messungen in verschiedene Entfernungen von der Referenzstation vorgenommen, dabei wird die Entfernung mit jedem Standortwechsel erhöht. An jedem Standort wird jeder Caster dreimal hintereinander gemessen. Vor jeder Messung wird dem Modul zwei Minuten Zeit gelassen. Dadurch kann das Modul vor dem Testbeginn bereits Daten von den Satelliten sammeln.
Es werden Messungen in verschiedenen Entfernungen von der Referenzstation vorgenommen, dabei wird die Entfernung mit jedem Standortwechsel erhöht. An jedem Standort wird jeder Caster dreimal hintereinander gemessen. Vor jeder Messung wird dem Modul zwei Minuten Zeit gelassen. Dadurch kann das Modul vor dem Testbeginn bereits Daten von den Satelliten sammeln.
\par
Sobald das GNSS-Modul mit Korrekturdaten versorgt wird, beginnt die Zeitmessung. Dabei wird die Zeit gemessen, bis das Modul den Status \texttt{Float} und anschließend \texttt{Fix} anzeigt. Wenn eine Fix-Lösung gefunden wurde und mindestens 25 Satelliten sichtbar sind, wird der Drift der Position fünf Minuten lang in der \texttt{Deviation Map} beobachtet. In dem u-center kann eine Tabelle mit Statistiken abgerufen werden, von dort werden die Daten entnommen. Die gesammelten Daten werden vor beginn der fünf Minuten gelöscht. Dadurch fließen nur die durch Korrekturdaten beeinflussten Positionslösungen in die Statistik ein.
Sobald das GNSS-Modul mit Korrekturdaten versorgt wird, beginnt die Zeitmessung. Dabei wird die Zeit gemessen, bis das Modul den Status \texttt{Float} und anschließend \texttt{Fix} anzeigt. Wenn eine Fix-Lösung gefunden wurde und mindestens 25 Satelliten sichtbar sind, wird der Drift der Position fünf Minuten lang in der \texttt{Deviation Map} beobachtet. In dem u-center kann eine Tabelle mit Statistiken abgerufen werden, welche als Datenquelle dient. Die gesammelten Daten werden vor Beginn der fünf Minuten gelöscht. Dadurch fließen nur die durch Korrekturdaten beeinflussten Positionslösungen in die Statistik ein.
\par
Bei den Ergebnissen des Sapos Dienst werden über den gesamten Test hinweg gleichbleibende Ergebnisse erwartet, da die Korrekturdaten automatisch an die aktuelle Position des Empfängers angepasst werden. Die Ergebnisse der eigenen Referenzstation sollten sich mit steigender Entfernung zu der Referenzstation verschlechtern, weil die erzeugten Daten nicht mehr zu dem Standort des Empfängers passen. Eine deutlich sichtbare Verschlechterung wird ab einer Entfernung von 10 km erwartet.
\par
Die Zeitmessungen werden händisch ausgeführt, daher werden die Messwerte der menschlichen Reaktionszeit unterliegen. Da diese jedoch relative gleichbleibend ist, tritt der Fehler gleichmäßig über die Messwerte verteilt auf. Der Fehler ist dementsprechend absolut vorhanden, ist jedoch für die relative Auswertung vernachlässigbar. Die Umweltbedingungen während der Messungen können nicht kontrolliert werden und können zu Messfehlern beitragen. Bei der Standortwahl für die Messungen wird möglichst versucht freie Flächen zu benutzen, um eine Abschattung der Antenne zu verhindern.
Die Zeitmessungen werden händisch ausgeführt, daher werden die Messwerte der menschlichen Reaktionszeit unterliegen. Da diese jedoch relative gleichbleibend ist, tritt der Fehler gleichmäßig über die Messwerte verteilt auf. Der Fehler ist dementsprechend absolut vorhanden, ist jedoch für die relative Auswertung vernachlässigbar. Die Umweltbedingungen während der Messungen können nicht kontrolliert werden und können zu Messfehlern beitragen. Bei der Standortwahl für die Messungen wird möglichst versucht, freie Flächen zu benutzen, um eine Abschattung der Antenne zu verhindern.
\par
Alle gesammelten Messdaten werden im Anhang \ref{cha:messergenisse} dargestellt. In der folgenden Tabelle \ref{tab:vergleichZusammenfassung} werden nur die für die Auswertung relevanten Daten in zusammengefasster Form angegeben.
@@ -152,8 +152,8 @@
Aus den Messergebnissen können folgende Schlussfolgerungen gezogen werden:
\begin{itemize}
\item Der erwartete Vorteil bei der Verwendung des Sapos Dienst bei höhere Entfernung ist nicht zu erkenn. Bei der maximalen Entfernung von 40 km ist der Drift bei beiden Castern nahezu identisch.
\item Der erwartete Vorteil bei der Verwendung des Sapos Dienst bei höherer Entfernung ist nicht zu erkennen. Bei der maximalen Entfernung von 40 km ist der Drift bei beiden Castern nahezu identisch.
\item Wenn die Drifts von jeweils einem Caster über alle Entfernung gemittelt werden, schneidet rtk2go um fast einen Zentimeter besser ab.
\item Errechnet man die gleichen Mittelwerte für die Zeit bis zur Fix-Lösung, erreicht rtk2go ebenfalls einen fast eine Sekunde schnelleren Wert.
\item Die Messergebnissen scheinen eher von der Umgebung des Teststandorts, als der Entfernung zu der Referenzstation, abhängig zu sein.
\item Die Messergebnisse scheinen eher von der Umgebung des Teststandorts, als der Entfernung zu der Referenzstation, abhängig zu sein.
\end{itemize}